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Wie erreicht man zehntausende Menschen mit völlig unterschiedlichen Bedürfnissen auf der didacta?

Projektdauer: 12-monatiges Forschungs- und Strategieprojekt

Ausgangslage

Die didacta bringt sehr unterschiedliche Akteur:innen des Bildungswesens zusammen von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften über Leitungen und Träger bis zu Ausstellern, Verbänden und politischen Entscheider:innen.

Ihre Erwartungen an eine Bildungsmesse unterscheiden sich entsprechend stark.

Für die Weiterentwicklung der didacta sollte deshalb systematisch untersucht werden: Wer kommt mit welchen Erwartungen zur Messe? Welche Bedürfnisse unterscheiden die Zielgruppen? Was entscheidet über einen erfolgreichen Messebesuch und wie lassen sich die unterschiedlichen Gruppen besser erreichen?

Erkenntnis

Entscheider:innen planen ihren Messebesuch teilweise bis zu acht Monate im Voraus. Hieraus kann man wichtige strategische Ableitungen für die Kommunikation ziehen.

Was wir herausgefunden haben

Die Untersuchung zeigte deutliche Unterschiede zwischen den Zielgruppen: bei ihren Besuchsmotiven, Erwartungen, Entscheidungswegen und darin, was einen erfolgreichen Messebesuch für sie ausmacht.

Daraus entstand ein differenziertes Bild der wichtigsten Besucher- und Ausstellergruppen. Die Ergebnisse bildeten die Grundlage für Empfehlungen zur Zielgruppenansprache, Kommunikation, Hallenstruktur und Angebotsgestaltung.

Wie wir vorgegangen sind

Wir starteten explorativ: Zunächst analysierten wir den Markt, den Wettbewerb und die unterschiedlichen Akteure rund um die didacta. Darauf aufbauend führten wir 42 qualitative Tiefeninterviews mit Besucher:innen, Ausstellern und weiteren Stakeholdern des Bildungswesens. Dabei ging es nicht nur darum, Erwartungen an die Messe abzufragen, sondern zu verstehen, mit welchen Zielen Menschen zur didacta kommen, wie sie ihren Besuch planen, welche Hürden sie erleben und was für sie am Ende einen erfolgreichen Messebesuch ausmacht.

Die qualitativen Erkenntnisse bildeten anschließend die Grundlage für zwei quantitative Untersuchungen unter Besucher:innen und Ausstellern. So konnten wir überprüfen, welche der zuvor identifizierten Muster auch in größeren Stichproben bestehen, wie stark sich einzelne Zielgruppen voneinander unterscheiden und welche Faktoren beispielsweise mit Zufriedenheit, Zielerreichung oder der Qualität von Kontakten zusammenhängen.

Im nächsten Schritt führten wir die qualitativen und quantitativen Ergebnisse zusammen und entwickelten daraus differenzierte Zielgruppen- und Stakeholderprofile.

Dadurch wurde sichtbar, an welchen Stellen unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen, von der Kommunikation vor der Messe über die Ansprache einzelner Zielgruppen bis zur Gestaltung von Angeboten und Strukturen vor Ort.

Die Forschung endete dabei nicht mit einem Ergebnisbericht. In Workshops mit Ausstellern, Mitgliedern und weiteren Beteiligten wurden die Erkenntnisse diskutiert, eingeordnet und auf ihre praktische Umsetzbarkeit geprüft. Daraus entstanden konkrete Handlungsempfehlungen für die strategische Weiterentwicklung der didacta.

Eingesetzte Methoden

Stakeholdermatrix entwickeln

Im persönlichen Gespräch untersuchten wir den Praxisalltag von Tierärzt:innen, bestehende Herausforderungen und Erwartungen an eine digitale Plattform.

42 qualitative Tiefeninterviews

An einer größeren Stichprobe prüften wir, welche Anforderungen und Funktionen für die Zielgruppe tatsächlich eine Rolle spielen.

Quantitative Befragung von 7.000 Stakeholdern

Die Ergebnisse zeigten, welche Funktionen für die Nutzung entscheidend sind und welche bei der weiteren Produktentwicklung nachrangig behandelt werden können.

Wettbewerbsanalyse (4.500 Datenpunkte)

Wir untersuchten, in welchen Situationen Rosypet im Praxisalltag eingesetzt werden könnte und wo die Plattform einen konkreten Nutzen schaffen kann.

Quantitative und qualitative Social-Media Analyse

Wir untersuchten, in welchen Situationen Rosypet im Praxisalltag eingesetzt werden könnte und wo die Plattform einen konkreten Nutzen schaffen kann.

Verdeckte Messebeobachtung vor Ort

Wir untersuchten, in welchen Situationen Rosypet im Praxisalltag eingesetzt werden könnte und wo die Plattform einen konkreten Nutzen schaffen kann.

Ergebnisworkshop

This is some text inside of a div aDie Ergebnisse sollten nicht in einer Präsentation enden. Deshalb brachten wir Vertreter:innen unterschiedlicher Bereiche der Bildungswirtschaft zusammen, um die Erkenntnisse gemeinsam zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Im Workshop arbeiteten wir mit den Teilnehmenden daran, was die Ergebnisse konkret für die didacta bedeuten: Welche Zielgruppen brauchen welche Ansprache? Wo müssen Angebote, Kommunikation oder Strukturen verändert werden? Und welche Maßnahmen lassen sich tatsächlich umsetzen?block.
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